2. Der Schatz der grünen Monster

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Szenario: Frans Buissink, Zeichnungen: Eddy Ryssack
48 Seiten, SC, 29 x 22 cm, vf, Altersempfehlung: ab 8
ISBN 978-3-932578-79-3
Verkaufspreis10,00 €
Beschreibung

Der kleine Schiffsjunge ist das Leben in der Mannschaft von Kapitän Hackepeter leid. So macht er sich nächtens mit der Katze Nelson auf und davon. Auf der Suche nach einem Schiff, das ihn so weit wie möglich von Kapitän Hackepeter weg bringt, landet er leider ausgerechnet auf des Kapitäns Schiff Knurrhahn.
Der Kapitän ist zunächst äußerst wütend über Pittjes unerlaubtes Fernbleiben von der Mannschaft. Als er aber hört, dass der Junge in den Besitz einer Schatzkarte gekommen ist, ändert sich das sogleich. Die Knurrhahn setzt Kurs auf die Schatzinsel.
Doch der Schatz wird bewacht von unheimlichen Wesen. Es entwickelt sich ein echtes Gruselabenteuer für Piratenfreunde, in dem der Humor nicht zu kurz kommt.

Deutsche Album-Erstveröffentlichung

 



Auch wenn dieses frühe Abenteuer noch nicht die hohe Qualität der späteren Arbeiten hat, so kann man schon erahnen, wie sich die Serie zu einer der besten Funny-Serien in der ZACK-Ära entwickeln konnte. Ein Lob geht an den Verleger, der die Mühe und das finanzielle Risiko auf sich nahm, neue Druck-Vorlagen erstellen zu lassen, um dieses Album drucken zu können. Das ist nicht selbstverständlich und sollte auch seitens der Fans positiv goutiert werden.
(Comics & mehr)

Eddy Ryssacks temporeiche Zeichnungen und Frans Buissinks humorvolle, ironische Texte empfehlen diesen Comic auch für ältere Leser.
(Buchprofile)

Pittje Pit und Der Schatz der grünen Monster ist ein mittlerweile klassisch zu nennendes Cartoon-Abenteuer mit liebenswerten und zuweilen auch skurrilen Charakteren. In diesem bereits 1970 erschienenen 2. Abenteuer von Pittje Pit nehmen Autor Frans Buissink und Zeichner Eddy Ryssack den Leser mit auf eine wahrhaft witzige Comedy-Piraten-Reise.
Die Figuren, die hier mit viel Humor durch die Geschichte geleiten, sind typische Cartoon-Vertreter jener Zeit, zeichnerisch wie auch von ihrem Charakter her. Kapitän Hackepeter ist das Raubein, ein bißchen übergewichtig, häufig lauthals im Dialog und immer forsch voran stürmend, wenn es jemanden zu versohlen gilt. Der Schiffsarzt ist immer auf der Suche nach seiner oder einer neuen Mütze und hat auch keine Probleme damit, sich wegen seiner Kopfbedeckung mit einem Riesen anzulegen. So gesehen durchzieht die Charaktere eine gesunde Portion Naivität, wie es häufig bei derlei Figuren der Fall ist.
Der klügste und besonnenste der Mannschaft ist, wie kann es anders sein, auch der kleinste von ihnen und das ist selbstverständlich Pittje Pit. Pittje ist ebenfalls ein Junge, der weiß, wann es an der Zeit ist, das Weite zu suchen. Deshalb ist er mit weitaus mehr Vernunft gesegnet als seine Mannschaftskameraden.
Ausschlaggebend ist jedoch, dass dieses uralte Rezept des Geschichtenerzählens hervorragend funktioniert. Natürlich hat es ein wenig von den uralten Asterix-Folgen, aber es erinnert noch ein wenig mehr an das Konzept von Wickie und den starken Männern, das literarisch früher, tricktechnisch aber später erschien.
Zeichnerisch bietet Pittje feinste Cartoon-Szenen mit einem richtig kräftigen Tuschestrich und satten Farben. Die Bilder von Eddy Ryssack gehören zu einer wunderbar alten Schule, aus der sich nicht nur Können, sondern auch echtes Handwerk ablesen lässt. Was Hintergrundzeichnungen angeht, hält er sich zurück, dafür liegt das Hauptaugenmerk auf den Figuren, die manchmal für den Leser wie auf einer schönen Bühne agieren und sich bester Komödienmanier die Stichworte für den nächsten spritzigen Dialog liefern.
Da es sich auch um eine Monstergeschichte handelt, haben die beiden Macher sich nicht lumpen lassen und gleich ein ganzes Rudel auffahren lassen. Die grünen Monster sind riesige grünhäutige Zyklopen, die ähnlich wie einst Polyphem in der Odysseus-Sage darauf warten, dass menschliche Kost an ihrer Küste angeschwemmt wird. – Und wenn es jemals ulkige Monster gegeben hat, dann sind es diese Zyklopen mit ihrem wunderbaren Sprachfehler!
Toller Cartoon, spaßige Comedy, unterhaltsam für alle, die jung geblieben sind oder einfach Spaß an einer ordentlichen Portion Humor haben!
(comicblog)

Die "Pittje Pit"-Serie setzt auf leichte Unterhaltung. Einige der Wortspiele und Andeutungen sind tatsächlich recht neu und sind so im Original mit Sicherheit noch nicht vorhanden gewesen sein. Ob das nun Anklang findet, ist sicher von Leser zu Leser unterschiedlich. Grundsätzlich richten sich die Geschichten sowohl an Kinder als auch an Erwachsene, wobei Kinder vielleicht den einen oder anderen Gag (ähnlich wie beim Kultcomic "Asterix") noch nicht wirklich verstehen dürften.
(media-mania)

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