1. Die fünfdimensionale Karte

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Christoph Pirker
48 Seiten, HC, 29,7 x 22,6 cm, vf, Altersempfehlung: ab 8
ISBN 978-3-86693-158-9
Verkaufspreis12,50 €
Beschreibung

Jahrhunderte - wenn nicht Jahrtausende lang hatten die Kobolde an ihrem riesigen Labyrinth gebaut, dem gigantischen Meisterwerk goblinischer Baukunst, einem endlosen Irrgarten, aus dem es kein Entrinnen gab.
Für diejenigen, die hineingerieten, war alle Hoffnung auf Entkommen vergebens, Fluchtversuche völlig sinnlos. Diejenigen, die sich trotzdem auf den Weg machten, um einen Ausgang zu finden, nannte man Mazehopper, weil sie auf ihrer Suche rastlos durch die Gänge irrten. Von den Kobolden gnadenlos verfolgt wurden die Mazehopper bei den einfachen Leuten insgeheim verehrt wie Helden...

 



Interview

Ich hab mir den Comic heut gekauft und obwohl ich ihn noch nicht ganz durchgelesen hab, kann ich schon sagen, dass er mir total gut gefällt. Die Farben sind schön, ich mag das Artwork total gern, die geschichte ist spannend und witzig erzählt. Hand hoch: Ich bin ein Käufer und glücklich mit dem Buch!
(comicforum)

Ich habe den Autor am Samstag am Stand von Zampano als sehr freundlichen, wenn auch etwas nervösen Menschen kennen gelernt; was aber auch kein Wunder war, hat er doch anläßlich des Münchner Comicfestivals sein Werk selbst erstmals als fertiges Buch in der Hand gehalten. Und wie das so ist, wenn man sich mit einem Zeichner unterhält, habe ich ihm ein Exemplar von Mazehopper abgekauft, obwohl ich eher auf mehr oder weniger realistisch gezeichnete Comics stehe. Aber man soll ja immer wieder mal über seinen Tellerrand hinaussehen und siehe da, ich hab's nicht bereut. Eine sehr rasante, witzige Geschichte, in vielen Teilen auch Parodie auf diverse Science Fiction-/Phantastik-Mathematikthemen (Dimensionsgeschwurbel, Möbiusband, Eschersche Treppen, Rubiks Würfel) über Märchen bis zu Jump and Runs, ja sogar Verweise auf die griechische Mythologie meine ich entdeckt zu haben. Kurz und gut, ich habe mich bestens unterhalten und hoffe, dass es auch mal eine Fortsetzung geben wird.
(comicforum)

Es bleiben die Fantasy-Fans, denen höherer und oft geistreicher Unfug gelegen kommt und die die ausgetrampelten Grafikpfade der Splitter-, Carlsen- und Crosscult-Fraktion langsam zum Halse heraushängt.
Eins nämlich kann man "Mazehopper" nicht nachsagen. Und zwar abzukupfern. Dessen Stil ist wirklich unverwechselbar...
Wer nicht aufgibt, diese verrückte Kobold-Welt akzeptiert und erfahren will, wie sich die drei seltsamen Vulkanbewohner Mazoo, Yuki und Yunoni zurechtfinden, wird erstaunt sein. Es finden sich immer wieder erfrischende Ideen, witzige Slapstick-Einlagen, überraschend humorvolle Textwüsten und geistreiche Anspielungen auf Science Fiction und Fantasy-Klischees.
(media-mania)

der lockere, recht reduzierte Zeichenstil mit Anleihen aus frankobelgischen Funnies und einem Hauch von Manga hat unbestritten etwas. Die Umsetzung der drolligen Figuren in ihrer verschachtelt-expressionistischen Welt, in der selbst die Häuser zu leben scheinen, erreicht zwar bei weitem (noch) nicht die Klasse der Arbeiten des unübersehbaren zeichnerischen Vorbilds Lewis Trondheim, aber macht in ihrer ganz eigenen Ästhetik durchaus Laune.
(comicgate)

Mazehopper spricht im Allgemeinen die Fantasy-Fans, besonders aber die Rollenspieler unter ihnen an, da schon das Auftaktalbum gekonnt mit all den liebgewonnenen Situationen und Klischees aus Dungeons & Dragons und Co. spielt.
Der naive Erzählstil gibt dem Ganzen dann auch noch eine besonders liebenswerte Note. Dazu passen auch die niedlichen Figuren und die im Cartoonstil gehaltenen Zeichnungen.
Alles in allem ist die Geschichte zwar einfach, aber in ihrer Gestaltung und dem Inhalt sehr rund, so dass es Spaß macht, sie zu lesen und man neugierig auf die Fortsetzung wird.
(splashcomics)

Hier ist Knuffigkeit Trumpf. Christoph Pirker zeigt, dass es noch kleiner geht, knuffiger, wenn man so will. Er führt dem Leser die Chibis, die letztlich wie kleine Kissen mit Kriegsbemalung, Armen und Beinen sowie Bewaffnung aussehen. Wäre die Strichführung etwas genauer, im Vektorenstil, der heutzutage in manchen Cartoonserien so populär ist, würden sich die Mazehoppers stilistisch, aber auch durch ihren leicht anarchischen, aber auch nostalgischen Erzählstil dort nahtlos einreihen.
Sobald die drei Abenteurer nämlich auf die Hexe treffen, fühlt man sich ihre guten alten Verwandten aus den ebenso alten Cartoons erinnert: Mit grimmiger Augenpartie, kräftigem Kiefer (aber wieder ohne Nase). In dieser Sequenz passt sogar der Ablauf zu jenen Helden von einst, die sich eher unabsichtlich in eines dieser krummen Hexenhäuser verirrten und Gefahr liefen, dort verspeist zu werden.
Spaß und Abwechslung für junge Leser, frech und kurzweilig.
(comicblog)

Der österreichische Illustrator Christoph Pirker ersann einen surrealen Science Fiction-Funny mit komplizierter Ausgangslage und gradlinigem Plot. Seine ungewöhnliche Serie lebt von skurrilen Figuren, verspielten Details sowie einer ausgefallenen Grafik mit verwinkeltem Dekor und karikaturhaften, reduziert entworfenen Charakteren.
(Buchprofile)

Die Zeichnungen haben ihren Charme, eine Art Ligne Claire ein wenig Richtung Trondheim. Jedenfalls ein ganz eigener - besonderer und auch etwas minimalistischer Zeichenstil, den man so noch nicht kennt und auf seine Art nicht unsympathisch oder gar langweilig ist. Die Storyline erinnert in ihrem Ideen-Feuerwerk ein wenig an den "Trondheimschen Aberwitz", hat aber seine ganz eigene Note.
(comicforum)

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