Aus unserem Shop

Szenario: Dirk Seliger, Zeichnungen und Kolorierung: Jan Suski 48 Seiten, HC, 29,3 x 22,6 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-86693-229-6
10,00 €
Szenario: Mythic, Zeichnungen: François Walthéry, Bruno Di Sano Kolorierung: Alain Audry 48 Seiten, SC, 29 x 22 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-86693-187-9
10,00 €
Szenario: Joann Sfar, Zeichnungen: Emmanuel Guibert 48 Seiten, SC, 29,5 x 21,5 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-932578-42-7
10,00 €
Erik 48 Seiten, HC, 29,7 x 22,6 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-86693-181-7
12,50 €
Szenario: Dirk Seliger, Zeichnungen und Kolorierung: Jan Suski 48 Seiten, HC, 29,3 x 22,6 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-86693-245-6
10,00 €

Es gibt Momente im Leben, wo man Entscheidungen treffen muss, nicht nur über das eigene Schicksal, sondern auch das Schicksal anderer. Was für einen selbst gut ist, ist für andere schlecht, und umgekehrt. Diese Entscheidungen werden mit der Zeit nicht leichter. Je öfter man sich selbst für andere aufopfert, desto mehr drängt sich die Frage auf, wann man denn endlich mal für sich selbst entscheiden darf. Wenn nicht nur die Entscheidungen schwerer fallen, sondern auch noch deren Konsequenzen schwerer wiegen, muss man auch mal die Zeit anhalten, um keinen Fehler zu machen. Am Ende bleibt dann oft nur die Frage, ob man überhaupt eine Wahl hat. Doch die schwerwiegendste Entscheidung der letzten Chance muss nicht das Ende sein. Auch wenn man sie noch nicht sieht, es gibt noch mehr Möglichkeiten. Denn letztlich sind aller guten Dinge drei.

Aller guten Teile der Deae ex machina sind nun fünf. Dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten war ein langer Weg, ein Weg, der über Webcomic, Comix und zwei Alben-Verlage führte. Dieser Weg ist nun beendet, auch wenn die Reise weitergeht. Denn am Ende steht die Frage "Kommst du mit?" Weiter geht es immer irgendwie und irgendwann, ob nun als Geisterfahrer oder Klavierstimmer. Da der Wahnsinn in der Realität aber leider immer noch das Tempo bestimmt, ist Geduld gefragt, um nicht den Anschluss zu verlieren ohne die Zeit anzuhalten.

Ein kleines Mädchen ist verschwunden. Und man will es Oha in die Schuhe schieben. Wir können uns nur nicht vorstellen, wer so etwas tun würde und warum. Aber er kann das. Doch es ist persönlich. Ist nicht immer alles irgendwie persönlich? Wenn etwas passiert, das man nicht hat kommen sehen oder verhindern konnte, und man sich selbst dann die Schuld daran gibt, kann einen das ein Leben lang verfolgen. Dann ist es besser den wahren Verantwortlichen zu verfolgen, um seine und die Seelen anderer zu retten. Um das Ziel zu erreichen, braucht man schon einen Teil der übernatürlichen Ewigkeit, wie sich mit der Zeit herausstellte.

Zeit braucht auch der Verlag, der dem letzten Kobold zum Leben verholfen hat, dessen Leben nun woanders weitergeht. Solange aber die Backlist weiter lebt und durch die Fortsetzung angeregt wird, ist es ein Zeitgewinn für alle, wenn es überhaupt weiter geht. Denn seelenfressende Monster gibt es nicht nur im Comic, sondern auch in der realen Welt dahinter, nicht nur in der kannibalistischen Geschäftswelt, sondern schon in der Familie, wenn Dämonen des Wahnsinns im Alter alle und alles in Mitleidenschaft ziehen. Das Leben geht auf jeden Fall weiter, auch in anderer Form.

Jede Reise ins Abenteuer beginnt mit großer Vorfreude. Andere beneiden einen darum, das machen zu dürfen, worauf man Lust hat. Doch hat die Fahrt ins Blaue erst mal begonnen, läuft selten alles glatt. Dann gibt es nicht nur Sturm und Flaute, sondern neben den Schäden an Tier und Maschine auch noch Intrigen, die einem das Essen verderben. Dann muss man sich schon was einfallen lassen, um nicht zu verhungern und auch noch ans Ziel zu kommen. Aus der Not eine Tugend machen und sich über die Anwesenheit von Ratten und Muscheln freuen gehört zum Überleben. Doch man sollte sparsam mit Gewürzen sein, damit aus Hunger nicht mehr wird als nur Streit. Wer dahinter steckt, ist eine Frage für danach, wenn die Lust auf den Hauptgang größer ist als der Durst.

Wer nicht nur tratschen, sondern erlesen will, wie man unter widrigsten Umständen überlebt, wer sehen will, wie es weitergeht, nicht nur mit den Geschichten, sondern auch mit dem Verlag, der für seine Künstler immer weiterkämpft, der findet mit unserem neuesten Werk einen guten Weg zurück zu dem, was das Potential hat, ganz groß raus zu kommen. Mit der Hartnäckigkeit eines Wolfes schließen wir einen Pakt mit dem Erfolg, wenn die Leser es so wollen.

Als Engel in der Hölle festzusitzen ist nicht lustig. Da kommt man nur auf böse Gedanken und entlässt dann auch schon mal Mitarbeiter, die auf Erden mehr Schaden anrichten als der Teufel selbst. Auch wenn die Trennung ein neues Tor in die Freiheit zu öffnen scheint, irgend ein Monster steht einem immer im Weg. Und selbst wenn man das ausposaunt hat, ist der verfluchte Teufelsbraten, der einem die Suppe eingebrockt hat, überall. Das letzte Wort hat aber die Mutter der beiden Kinder Gottes.

Das letzte Album der Abenteuer des Teufels auf Erden und seines Stellvertreters in der Hölle ist dies noch lange nicht. Egal wer nun gerade den Weg durch die Hölle geht, um diese Abenteuer zu veröffentlichen und die Massen zu begeistern, den Spaß lassen wir uns nicht verderben. Auch wenn der Weg zum Erfolg derer, die nun auch in der Hölle rumgeistern, noch weit ist, der Leser gewinnt immer.