Leo 48 Seiten, SC, 29 x 22 cm, vf, Altersempfehlung: ab 12 ISBN 978-3-932578-59-5
Der dritte Band von Betelgeuze ist voller Entdeckungen. Kim und die Mitglieder der Expedition tauchen ein in die tiefsten Geheimnisse des Planeten, andere Iums, fremdartige und intelligente "Kreaturen" bekommen eine wesentliche Rolle. Unter der Oberfläche verbirgt Betelgeuze noch so manche Überraschungen vor seinen Entdeckern und Kim hat ein erstaunliches Wiedersehen.
Im Betelgeuze-Zyklus macht der Leser die Bekanntschaft mit einer faszinierend schönen, fremdartigen und zum Teil auch sehr gefährlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Beschreibung dieses außerirdischen Lebensraums macht einen wesentlichen Teil der Handlung aus. Die schönen Zeichnungen und die spannende Handlung dieser phantasievollen Serie kann ich den Fans des SF-Genres nur empfehlen. (comicradioshow)
Betelgeuze, ein in Aldebaran angezetteltes Projekt, soll erforscht werden. Dafür wird eine Expedition, bestehend aus einem halben Dutzend Menschen, zusammengestellt. Die Chemie stimmt schon von Anbeginn weg nicht. Kim, die Leiterin der Expedition, wird unterwandert, dazu kommt, dass alle Männer auf sie stehen. So leidet der Tross weniger unter den aussergewöhnlichen Gegebenheiten der neuen Welt als unter internen Spannungen. Zeichner Leos Mischung aus Fantasy- und Science-Fiction-Attitüde besticht in diesem Band mit einer grossen Portion Suspense, die sich im Geheimnis, das über Kim liegt, zu einem grossen Konzentrat sammelt. Hochdramatisch... (Der Zürcher Oberländer)
Von dieser Sciencefiction-Serie, die durch eine spannende und hintergründige Story glänzt, sind bereits drei Bände erhältlich. Die naturalistischen Zeichnungen entführen einen in eine völlig fremde Welt, die von verblüffenden Tieren und Pflanzen geprägt ist. (Aargauer Zeitung)
Welten voller Abenteuer, die noch unerforschte weite Ferne, fabelhafte Tiere, merkwürdige Gefahren, unstete Freund- und Liebschaften, sehr menschliche Krisen, in den Comics von Leo geht es kurzweilig zu. In den fünf Alben "Aldebaran" und den bis jetzt drei Alben "Betelgeuze" hält der einfallsreiche und recht produktive Autor die Spannung aufrecht und lässt das Rätsel um die Mantrisse ein Rätsel bleiben, welches sich als ein roter Faden weiter durch die packende SciFi-Erzählung zieht. (comic)
Sciencefiction vom Allerfeinsten und für alle Büchereien gut geeignet. (Buchprofile)
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Kundenrezensionen:
Traumwaldschrat (Sonntag, 13 März 2011)
Bewertung:
(gelesen im Jahr 2006) Zum achten Mal etwas über die Geschichte zu sagen scheint allmählich eintönig zu werden: super, fantastisch, wunderschön,
grandios, atemberaubend, einsame Spitze und, wenn man die feinen Nuancen übersieht, steif, hölzern und plump. Dennoch überrascht Leo immer wieder,
ganz speziell mich mit dem Querverweis Toshiros auf die englischen Kolonisten in Afrika im 19ten Jahrhundert. War das ein weiterer Hinweis auf den
tieferen Sinn, den ich in dieser Geschichte wittere? Ähnlich aufhorchen ließen mich die Szenen mit Inge und Hector sowie Kim, Toshiro und Steve.
Auch jene, als Kim über den Zeltplatz entscheidet, erntete meine besondere Aufmerksamkeit, für mich hat sie etwas besonderes. / Geradezu
märchenhaft schön fand ich die Begegnung Kims mit Mai Lan und den Iums, wenn ich es auch schrecklich unbefriedigend fand, daß da nichts noch
schöneres nachkam, und die Szene mit der Flußmantrisse überwältigt! Obwohl das Bild kleiner ist als das vergleichbare in Aldebaran3, hat es eine
majestätische Ruhe und dennoch eine dramatische Wucht, eine fast schon epochale Schönheit! Unweigerlich verleitet es einen dazu, es Kim gleichzutun!
Die Emotionen werden auf einmal real, die Geschichte schon fast Realität, unglaublich! Trotzdem bereitete mir diese Episode auch Bauchweh, weil ich
mir dachte, Leo hat sich selbst solch eine Steilvorlage geliefert für eine der mitreißensten, überwältigensten, atemberaubensten, prachtvollsten
Szenen des Science-fiction-Genres überhaupt, warum macht er es dann nicht. Wie wenig hätte noch gefehlt und die Mantrissegruppe wäre zum ersten Mal
mit der Mantrisse in direkten Kontakt getreten, aber nein, statt dessen kommt Sven (im fünften Teil)! -Ja, genau, Sven kommt...
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