Die Sorgen der Kommunikation

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Rubine hat es nicht leicht. Erst muss sie sich beherrschen die Polizeipsychologin nicht abzuknallen und dann wird sie von dieser auch noch zu ihrer Mutter geschickt, die gar nicht wissen soll, dass sie denselben Job wie ihr Vater hat. Dort bekommt sie es dann auch noch mit Rauchern zu tun, die das Leben von Kindern gefährden, und wird auch noch auf einem Spielplatz beobachtet. Aber gerissen, wie sie ist, weiß sie sich aus allem raus zu reden. Denn Reden ist immer besser als Schießen, wenn man die Wahl hat. Dadurch lassen sich viele Konflikte lösen, die vielleicht gar nicht erst entstanden wären, wenn man schon früher viel mehr miteinander als übereinander geredet hätte. Wenn man zu viel schweigt, können daraus sogar falsche Identitäten entstehen, die innerhalb von 96 Stunden aufgedeckt werden müssen. In der Modellstadt muss man aber aufpassen, was man sagt, wenn alles mitgehört wird. Und wenn eine ganze Familie nacheinander das Zeitliche segnet, lässt Rubine sich auch von einem Anwalt nicht das Schweigen erkaufen, sondern redet lieber mit den Verblichenen selbst.

Reden müssen auch die vier Künstler miteinander, die diese vier Abenteuer erschaffen haben. Dass das bei großen Entfernungen und auch noch in Zeiten des Krieges nicht so leicht ist, zeigt das Dossier in dieser Gesamtausgabe mit über 200 Seiten. Doch reden wir nicht zu viel über, sondern viel mehr mit dem Buch. Das Ganze nennt sich Lesen!