Das Leben der Dinge

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Freitag, den 02. Januar 2015 um 15:13 Uhr

Die Angst des Schöpfers vor seiner Schöpfung ist allgegenwärtig. Die Angst vor dem treuen Gefährten, der die Hand beißt, die ihn füttert, die Angst der Eltern, dass all ihre Erziehung umsonst war, die Angst vor künstlicher Intelligenz, die sich gegen die Menschen richtet, die Angst des Planeten, dass Menschen die Natur zerstören, aus der sie entsprungen sind, die Angst Gottes, dass aus Engeln Dämonen werden, die alles zerstören wollen… Alles, was geschaffen wurde, begehrt irgendwann auf, will erwachsen werden und sein Leben selbst bestimmen. In Texas 1880 geschieht etwas Unglaubliches: Es sind die einfachen von Menschen geschaffenen Dinge, die sich erheben, von den Bahnschwellen über Besteck, Geschirr und Möbel bis zur Kleidung. Alles wendet sich gegen die Menschen. Nur die Indianer glauben ihr goldenes Zeitalter kommen sehen. Doch sind die Dinge wirklich auf ihrer Seite?

Lies, was geschieht, wenn man vor nichts mehr sicher ist. Nimm dich in Acht vor der Mechanik der Flüssigkeiten, lass dich nicht einkesseln und erfahre, wie flüchtig das Leben sein kann.

 

Wer denkt sich nur so was aus?

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Donnerstag, den 01. Januar 2015 um 20:49 Uhr

Ob man ein Drehbuch schreiben, Geld drucken, eine Revolution anzetteln oder einen Verlag gründen will, am Anfang steht ein Plan. So ein Plan ist wichtig. So ein Plan wird verlangt. Denn ohne eine gute Recherche, Vorbereitung und Ausarbeitung läuft nichts. Oder doch? Was ist, wenn der Planer gar nicht plant und jemand anders für den Planer plant und der Planer einfach losfährt und das auch noch ohne Bremsen? Das führt natürlich zu Kritik wie "Grandios!", "Genial!" oder "Es hat geklappt!". Denn am Ende läuft alles viel besser und schneller als geplant. Manchmal muss man den Dingen einfach nur ihren Lauf lassen, um dann positiv überrascht zu werden.

Wer immer schon mal lesen wollte, wie man planlos zum Erfolg kommt, der braucht keine schlauen Bücher von irgendwelchen Beratern, sondern sollte sich lieber auf gezeichnete Geschichten konzentrieren. Denn die sind durchdachter als das Leben selbst. Und wer nicht weiß, wo er anfangen soll, dem empfehlen wir einen Besuch im Kriminalmuseum. Denn das ist nicht nur voller Geschichten von Missetaten, sondern auch der Anfang einer ganzen Serie gut geplanter Geschichten in Wort und Bild.

   

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