Das jüngste Gericht

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. November 2012 um 12:36 Uhr

Es beginnt mit einem harmlosen Flirt. Harmlos, wenn man außer Acht lässt, dass er verheiratet ist und seine Frau und seine Eroberung ehemalige Kommilitoninnen sind. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, dass Gabrielle Anwältin ist und Sienna nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch im Auftrag der Regierung über Leichen geht. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, dass ihr ehemaliger Professor stirbt. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, dass die Todesursache nicht so natürlich ist, wie sie scheint. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, wie schockierend die Erkenntnis über den Verursacher des Todes für den Verursacher selbst ist. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, wer den Verursacher dazu veranlasst hat. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, was den Veranlasser dazu veranlasst hat. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, wer den Veranlasser dazu beauftragt hat. Doch auch das ist noch harmlos, wenn man erfährt, warum der Auftraggeber das Ganze inszeniert hat. Denn am Ende geht es längst nicht mehr um Liebe, sondern um nicht weniger als den Krieg aller Kriege, den es auszulösen oder zu verhindern gilt.

Doch zunächst einmal gilt es Sienna und Gabrielle kennenzulernen. Denn so unterschiedlich beide sind, so konfliktbeladen ihr Wiedersehen beginnt, so gut passen sie letztendlich doch zusammen, um Konflikte größeren Ausmaßes zu erkennen und zu meistern. Damit stehen sie und wir im Dienste eines Bildungsauftrags und einer Philosophie, die der ganzen Menschheit zugutekommt. Wer die Welt verbessern will, der braucht nicht Glauben, sondern Bildung, und die beginnt mit dem Lesen dieses Albums.

 

Geburt und Tod in einem Zug

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. November 2012 um 11:40 Uhr

Ein Mann sucht eine Frau und findet sie in einem Schlafwagenabteil in einem Zug. Was daraus entstehen kann, kann man sich denken. Doch auch wenn das Ergebnis den Erwartungen entspricht, ist der Weg dahin so kompliziert und gefährlich, dass das Ergebnis der Reise dann doch eine große Überraschung ist. Denn die Absicht des Mannes ist keineswegs Leben zu spenden und da ist er nicht der einzige. So muss Rubine vor allem ihr eigenes Leben erhalten, damit neues Leben entstehen kann. Zum Glück hat sie anders als erwartet mehr als zwei Gehirnzellen und versteht jetzt, warum Männer den Frauen so überlegen sind, dass sie den Sprung ins kalte Wasser wagen und im Angesicht des Tunnels bis zwei zählen können. Der rothaarige Vamp landet dann doch noch irgendwo in einem geheimen Liebesnest mit dem Bahnpolizisten, mit dem ein Dämon in Engelsgestalt gerne einmal Hand in Hand spazieren gehen würde und dessen eifersüchtiger Freundin die dummen Fragen nie ausgehen. Doch auch dort ist der Anstand eher tödlich.

Zu kompliziert? Dann nehmt doch das gleiche Ticket wie die Dame und erlebt selbst, wie lang ein kurzer Weg zu einem großen Erbe sein und wie gut man kleine Erben verstecken kann.

 

Willkommen bei den Bösewichten

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Oktober 2012 um 13:10 Uhr

Wie hoch ist der Wert menschlichen Lebens? Ein Chinese ist mehr wert als ein Afrikaner, aber weniger als ein guter amerikanischer Weißer. Ganz zu schweigen von solch gravierenden Unterschieden wie dem Alter, dem Geschlecht, dem sozialen Status, den Todesumständen etc… und man sagt sogar, dass der Preis des menschlichen Lebens mit der Globalisierung beträchtlich sinken wird! Das sagt ein Guter, ein Polizist. Für einen Bösen ist die Rechnung einfacher: Für ihn zählt nur das eigene Leben, für das man bedenkenlos andere Leben opfern darf. Sogar eine ganze ehemalige Schulklasse darf ein Anwalt Stück für Stück für die Karriere eines einzelnen aus dem Weg räumen.

Doch auch das hat seinen Preis im Wert von Edelsteinen: Rubine. Sie lässt sich nicht so leicht abschütteln. Selbst wenn der Mörder ihr immer einen Schritt voraus ist, opfert sie ihren Urlaub, reist der Spur hinterher und nimmt sich den Platz für zwei Bände, um den Fall aufzuklären. Sie begibt sich sogar in die Höhle des Löwen, wo die Bösen sich selbst feiern, und steigt hoch zu Ross, um das Treffen am schwarzen Punkt des Schlägers des Schatzes mit den vielen schwarzen Punkten zu verhindern. Auf den Punkt gebracht: Dieser Comic ist ein echter Blockbuster!

   

Die instinktive Art

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Dienstag, den 05. März 2013 um 17:57 Uhr

Lesen bildet. Das weiß jeder Mensch, selbst wenn er nicht in der Zivilisation aufgewachsen ist. Der erste Kontakt mit einem Buch ist wie eine Offenbarung. Das Bedürfnis zu lesen ist stärker als der Bedarf an Kleidung. Das ist die instinktive Art des homo sapiens. Doch ersetzt das alle wilden Triebe?

Die instinktive Art hat auch John Lord, wenn es darum geht, Zusammenhänge zu erkennen, um einen Fall zu lösen. Da führt die Suche nach der Lösung eines Falles auch schon mal zu einem anderen älteren Fall ohne zu wissen, ob die beiden überhaupt miteinander zu tun haben. Um das herauszufinden, gibt es auch da eine Menge Material zu lesen. Doch lest selbst den zweiten Fall von John Lord, der zur Lösung des ersten führt.

 

Jenseits der Menschlichkeit

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Dienstag, den 12. Februar 2013 um 19:59 Uhr

Lesen bildet. Bilder lesen erweitert den Horizont. Denn Bilder zeigen uns, was andere sich nur vorstellen können. Bilder können sogar ohne Worte ganze Lebensgeschichten erzählen. Ausgangspunkt ist ein Mord. Während John Lord mit cleveren Worten nach dem Täter sucht, erleben wir parallel den langen Weg zur Tat ganz ohne Worte. Auf einem Schiff, wo Menschen ihren Trieben freien Lauf lassen, müssen Kinder von Bord. Auf einer Insel müssen die Kinder einer unerwarteten Gefahr ins Auge blicken, die uns sprachlos werden lässt.

Auf der Flucht muss die Überlebende allein ums Überleben kämpfen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Tier. In der Stadt führen die Ermittlungen der UPI raus aus der Stadt. Doch das sind eigentlich schon zu viel der Worte. Lies die Bilder mit und ohne Worte und erlebe zwei Welten mit und ohne Zivilisation und was passiert, wenn diese aufeinander treffen.

   

Seite 9 von 15