Die Gegenwart verändert alles

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Sonntag, den 06. Juli 2014 um 11:37 Uhr

Es ist Zeit. Es war Zeit. Es wird Zeit. Zeit ist immer, aber ist Zeit linear? Wir erinnern uns an unsere Vergangenheit, die aber mit der Zeit verblasst. Die Vergangenheit vor unserer Vergangenheit wird uns gelehrt. So steht es geschrieben. Doch ist es wirklich so gewesen, wie es geschrieben steht? Und vor allem: Wird es immer so gewesen sein? Wir leben in der Gegenwart. Doch die Gegenwart ist flüchtig. Denn morgen ist heute schon wieder gestern. Die Zukunft bietet viele Möglichkeiten. Die können wir nur erahnen und versuchen mit den Handlungen in der Gegenwart zu beeinflussen, ohne wirklich vorher wissen zu können, welche Folgen unser Handeln hat. Denn hinterher ist man immer schlauer. Doch hat unser Handeln nur Einfluss auf die Zukunft oder auch auf die Vergangenheit? Wissen können wir das nicht, da die Vergangenheit bereits vergangen ist und wir nur wissen, was geschrieben steht. Doch können wir unsere eigene Vergangenheit in der Gegenwart verändern? Auch das werden wir nie wissen, da wir nur eine Erinnerung an die Vergangenheit haben, selbst wenn diese verändert wurde.

Nur die Schicksalsgöttinnen außerhalb der Zeit und durch die Zeit reisend können solche Veränderungen bemerken, die sie mit ihrem Eingriff in die Gegenwart verursacht haben. Vielleicht sind es nur Kleinigkeiten, wenn Freitag der 13. plötzlich am Donnerstag ist, aber wenn nicht mehr ist, was einmal war, können auch sie sich in der Zeit verlaufen und nicht mehr finden, was sie suchen. Und das kann schlimm enden, wenn es um nicht weniger geht als die Rettung der Welt. Da kann dann nur noch der ahnungslose Chris helfen, der in die Vergangenheit reisen muss, um sich selbst zu treffen, und zu einer weiteren schmerzhaften Erkenntnis kommt, die die Göttinnen so nicht geplant hatten.

 

Irgendwer wartet immer irgendwo auf irgendwas

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Freitag, den 06. Juni 2014 um 19:07 Uhr

Ilona wartet auf Mäx, Fhak-Am-Eriqa wartet auf die Explosion, Schnucki wartet auf Wasser, Fruchtsaft, Brot, Soja, Kartoffel, Gemüse und Körner, Kobas und Dandodee warten darauf, dass Mäx aufwacht, Debbie erwartet, dass Fhati-Mah-Mal Mäx nur erschreckt, George und Lisa warten auf Zuschauer, Captain Brunello wartet auf die Idee für seine eigene Metzgerei und Fred und Eddie warten auf eine passende Raststätte für EPSILON. Doch das ist nicht die einzige Überraschung, die Ilona und Mäx in Amerika erwartet. Denn wer gegen Vorurteile argumentiert, macht sich schnell verdächtig im Überwachungsstaat der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wer immer schon mal wissen wollte, was Heimatschutz, DIA, CIA, DEA und NSA nicht voneinander wissen, was Nirvana, Step Aerobic, Yoga, Weight Watchers, Schamanismus und Urin-Therapie gemeinsam haben und wie Schweine enden, der sollte nicht länger warten, bis der Film zu ihm kommt, sondern gleich diesen Comic kaufen. Denn am Ende zählt künstlerische Freiheit mehr als jede Ideologie.

 

Kannst du lesen?

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Donnerstag, den 01. Mai 2014 um 17:11 Uhr

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das kann sogar ein Kobold, auch wenn er der letzte seiner Art ist. Wer Comics lesen kann, ist sogar noch schlauer. Denn um Bilder und Texte zusammen zu lesen, braucht man beide Gehirnhälften. Und wer Epsilon Comics liest, findet hier nicht nur frankobelgisches, sondern auch deutsches Alben-Kulturgut der allerfeinsten Sorte in größtmöglicher Vielfalt. Dazu gehört natürlich auch der letzte Kobold, der seinesgleichen sucht. Unterstützt wird er dabei von einem Waldrapp, der sogar sprechen kann, wenn man ihn denn versteht. Doch dafür ist ja der Kobold da wie auch für das immer passende Wetter. Da fragt man sich, wie wir solange ohne Kobold leben konnten. Wir haben ihn nun ausgegraben, damit wir nicht anderen finsteren Gestalten auf den Lehm gehen.

Hiermit stellen wir euch diesen neuesten Band der Encyclopedia Epsilonica zur Verfügung. Denn wer den nicht kennt, hat echt was verpennt. Viel Spaß damit!

   

Terroranschlag in Wulvenstein

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Donnerstag, den 13. Februar 2014 um 10:18 Uhr

Während der Friedensverhandlungen zwischen Remainge und Alkandoor gelangte ein als Kaffeeservice getarnter Attentäter in den Konferenzraum und zündete eine Bombe, die einen erheblichen Schaden in der Hafenstadt Wulvenstein anrichtete. Während des anschließenden Chaos entführten der gleichzeitig in der Stadt anwesende Kapitän Jake McGregor, der zuvor den Anwalt Iwan Karloff bedroht hatte, und seine Piraten der "Red Claw" einen Straßenjungen, drei Kinder und einen Wächter. Unsere Diplomaten bemühen sich schon seit Tagen um Schadensbegrenzung. Alle Bemühungen der letzten Jahre, die Überfälle auf Nachbarn zu beenden und zu einem friedlichen Handelsabkommen zu gelangen, sind mit einem Schlag in Rauch aufgegangen. Und als wäre das alles noch nicht genug, ist in der Inselbevölkerung von Alkandoor erneut die alte Diskussion um die Zuwanderer aufgeflammt.

Die betroffenen Familien sind jedenfalls nicht gewillt, die Kinder den Entführern zu überlassen und appellieren an die Öffentlichkeit einen Weg zu finden, sie da rauszuholen, egal wie lange es dauert…

 

Die große Koalition

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Montag, den 16. Dezember 2013 um 20:44 Uhr

Es ist vollbracht. Die größten Kräfte des Diesseits und des Jenseits arbeiten nun zusammen: Faust, der es geschafft hat den Teufel zu beschwören, und eben dieser selbst schon durch diverse Zeiten auf Erden wandelnde Luzian Engelhardt, der sich hier nun Mephisto Pheles nennt. Nur zusammen können sie die Zukunft dahingehend gestalten, dass Raphael, Flatus und andere sture Geister aus ihren beengten Lebensverhältnissen befreit werden. Denn dazu braucht es die seltensten Inkredenzien wie Mondscheinwarzen, Einhornpopel, den Docht eines verloschenen Lebenslichts, Elfenflügel, Nixenschuppen, Drachentränen und Gargylenhaare. Zur Unterstützung wurden ein paar überraschende Kandidaten aufgestellt: Für den Verkehr zuständig ist ein fliegender Besen, für die Verteidigung die alte Gorgonenschnecke Euryale, für die Pflege aussterbender Arten die apokalyptischen Reiter und für nacktes Grauen, blankes Entsetzen und pure Verzweiflung die Moiren, Parzen oder Nornen.

So höret die Geschichte, vorgetragen von Goethe selbst zu Gast in der Hölle, wie erfolgreich die beiden Koalitionspartner Schicksalsschläge fabrizieren und wer am Ende Grund hatte wem zu misstrauen und wer was wirklich wollte, was er sich wünschte.

   

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